Richtlinien für Autor*innen

Wir bitten die Autorinnen und Autoren die folgenden verbindlichen Hinweise zu beachten, um die Redaktionsarbeit zu erleichtern und so selbst zum erfolgreichen Abdruck ihrer Texte beizutragen.

Die nachfolgenden redaktionellen Richtlinien können auch als PDF-Dokument abgerufen werden:

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Textdokument

Die Texte werden als Word-Dokument, benannt mit dem Namen der Autor_innen («Schmidt.doc»), per E-Mail an die Herausgeber_innen des Heftes geschickt und sollten folgende Bestandteile aufweisen: 

  • Name und Adresse der Autor_innen; 
  • Titel (und Untertitel) des Beitrags; eventuell Zwischentitel; 
  • Fließtext ohne Formatierungen (außer Kursive); 
  • automatische Anmerkungen als Endnoten; 
  • Verweise auf Abbildungen im Text in runden Klammern («(Abb. 3)»)
  • nummerierte Bildunterschriften und nummerierte Bildnachweise.

Bei der Anzahl der Zeichen werden Leerzeichen und Anmerkungen mitgezählt. Die Herausgeber_innen behalten sich das Recht auf redaktionelle Eingriffe, zum Beispiel am Umbruch, und auf die Ablehnung des Manuskripts vor. Vor dem Druck erhalten die Autor_innen per E-Mail eine Korrekturfahne als PDF. Korrekturwünsche sind in dem PDF oder einem Papierausdruck mit den laut Duden verbindlichen Korrekturzeichen einzutragen und rechtzeitig per E-Mail oder Post an die verantwortliche Redaktion zu schicken. Die Autor_innen erhalten kein Honorar, sondern eine vereinbarte Anzahl Freiexemplare des Heftes sowie dreißig Prozent Rabatt auf zusätzliche Exemplare.

Rechtschreibung

Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung nach der letzten Ausgabe des Dudens. Zitate in der alten deutschen Rechtschreibung werden an die neue angepasst. Bei der Erstnennung einer Person im Text ist immer auch ihr Vorname anzugeben. Die sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist erwünscht. Folgende Formen sind möglich: Abwechseln des Geschlechts, Doppelnennung («Kolleginnen und Kollegen») oder – vom Duden abweichend – der Unterstrich («Kolleg_innen») oder Asterisk («Kolleg*innen»). 

Nationale Rechtschreibungen werden beibehalten (zum Beispiel amerikanisches und britisches Englisch). Bei englischsprachigen Titeln wird die capitalisation benutzt. Zahlen bis zwölf sowie die Zehner bis tausend («vierzig», «dreihundert») sind auszuschreiben, mit Ausnahme von Jahrhunderten («im 11. Jahrhundert»). Jahrzehnte werden einheitlich «Sechzigerjahre», «sechziger Jahre», «1960er Jahre» oder «60er Jahre» geschrieben. Jahreszahlen werden in Ziffern geschrieben («1939–1945»), Monate mit ihren Namen genannt («am 11. September 2001»). Abkürzungen stehen nur in den Anmerkungen.

Hervorhebungen

Als Hervorhebung gilt nur die Kursive. Kursiv stehen auch die Titel von Kunstwerken, Ausstellungen, Projekten, Büchern und Zeitschriften sowie Namen von Produkten, aber nicht von Firmen, Organisationen, Institutionen, Parteien, Künstlergruppen, Orten oder Gebäuden. Laut Duden eingedeutschte, geläufige Wörter aus fremden Sprachen werden nicht kursiviert («das Ingenium»), wohingegen fremdsprachliche Wörter immer kursiv und in ihrer modernen Form geschrieben werden («die storia»), auch in Titeln, Zwischentiteln und Zitaten. Satz-, Anführungs- und Anmerkungszeichen direkt vor oder hinter Kursiven werden ebenfalls kursiv gesetzt («die storia»6)

Für den Verweis auf einen Begriff, ironisches oder uneigentliches Sprechen sowie für Zitate im Zitat werden einfache Anführungsstriche verwendet («die Ausstellung ‹erforscht›»).

Zitate

Wörtliche Zitate werden zwischen doppelten Anführungszeichen (nicht kursiv) gesetzt („Abc“ oder »Abc«; gedruckt wird «Abc»). Jedes Zitat muss mit einem Verweis auf die Quelle versehen sein. Zitate aus zweiter Hand sind nicht erlaubt. Wenn das Zitat einen ganzen Satz umfasst, wird das letzte Satzzeichen vor die abschließenden Anführungszeichen gesetzt («werden.»). Zitate, die mehr als vier Zeilen umfassen, sind einzurücken und ohne Anführungszeichen zu schreiben. Zusätze der Verfasser_innen innerhalb eines Zitats oder Auslassungen mit dem Sonderzeichen ‹drei Punkte› stehen zwischen eckigen Klammern («[das heißt]», «[...]»).

Anmerkungen

Im Text stehen die Anmerkungszeichen in arabischen Ziffern hochgestellt, ohne Leerzeichen hinter dem Satzzeichen («werden.3»). Pro Satz sollte nicht mehr als eine Anmerkung eingefügt werden, hinter Titeln und Zwischentiteln gar keine. 

Jede Anmerkung beginnt mit einem Leerschlag und einem Großbuchstaben und endet mit einem Punkt. Literaturnachweise stehen ausschließlich in den Anmerkungen (weder im Text noch in einem Verzeichnis). Eigennamen werden ausgeschrieben und folgen dem Allgemeinen Künstlerlexikon. Fakultativ ist die Angabe von mehreren Verlags- und Veranstaltungsorten (mit Schrägstrichen getrennt), von Reihen und Originalausgaben. Nachdrucke werden zitiert, als handle es sich um Originalausgaben. 

Bei unmittelbarer Wiederholung desselben Titels wird «Ebd.» verwendet («Ebd., S. 154», nicht «Ibid.», «Op. cit.» oder «A. a. O»). Bei der wiederholten Nennung von Autor_innen kann abgekürzt werden («Dies.», «Ders.»). Beim Rückverweisen auf Titel setzt man eine Sigle ein, die aus den Nachnamen der Autor_innen oder Herausgeber_innen (maximal drei mit Schrägstrich getrennt, dann «u. a.») und dem Publikationsjahr besteht; darauf folgt in Klammern der Verweis auf die Erstnennung des Titels in den Anmerkungen («Brieger/Meiss/Singleton 1969 (wie Anm. 3), Bd. 2, S. 67»). Wurde ein Artikel in einem bereits genannten Buch veröffentlicht, kann auf die Sigle verwiesen werden («in: Borsook/Gioffredi 1986 (wie Anm. 4), S. 35–56»).

Wird auf mehrere Seiten verwiesen, müssen die erste und die letzte Seite angegeben werden («S. 35–48», nicht «f.» und «ff.»). Der lange Gedankenstrich wird eingesetzt bei ‹von bis› («A–Z», «S. 1–9») und bei Satzeinschüben (mit je einem Leerzeichen davor und dahinter). Es folgen beliebige bibliografische Beispiele mit entsprechenden Siglen in Klammern:

Bücher

Dirk Baecker, Form und Formen der Kommunikation, Frankfurt am Main 2005, S. 265–266. (Sigle: Baecker 2005, in der Anmerkung entsprechend «Baecker 2005 (wie Anm. 3), S. 265»)

Peter Brieger / Millard Meiss / Charles S. Singleton, Illuminated Manuscripts of the Divine Comedy, Princeton, 1969 (Bollingen Series, Bd. 81), Bd. 2, S. 67. (Brieger/Meiss/Singleton 1969)

Le Corbusier (Charles-Édouard Jeanneret), Vers une architecture, 2. Aufl., Paris 1995 (Paris 1923). (Le Corbusier 1995) 

Daniel Buren, Les écrits (1965–1990), hg. v. Jean-Marc Poinsot / Marc Sanchez, Bordeaux 1991. (Buren 1991) 

Visual Theory. Painting and Interpretation, hg. v. Norman Bryson / Michael Ann Holly / Keith Moxey, Cambridge 1991. (Bryson/Holly/Moxey 1991)

Arnold Van Gennep, I riti di passaggio, hg. v. Francesco Remoti, Turin 1981 (Serie scientifica, Bd. 220) (frz. 1909). (Van Gennep 1981)

Michelangelo e la Sistina. La tecnica, il restauro, il mito, hg. v. Fabrizio Mancinelli u. a., Rom 1990, Ausst.-Kat., Vatikanstadt, Musei Vaticani, 1990. (Mancinelli u. a. 1990)

Tecnica e stile. Esempi di pittura murale del Rinascimento italiano, hg. v. Eve Borsook / Fiorella Superbi Gioffredi, Florenz 1986 (Villa I Tatti, The Harvard University Center for Italian Renaissance Studies, Bd. 9). (Borsook/Gioffredi 1986)

Aufsätze

Gabriele Beckmann, Frauenporträts in Leipzig, in: Archiv für Frauenforschung, 1978, Bd. 14, Heft 2, S. 1534–1588, hier S. 1542. (Beckmann 1978)

Jacques Derrida, Signature événement contexte, in: Ders., Marges de la philosophie, Paris 1972 (Collection «critique»), S. 365–393. (Derrida 1972)

Douglas A. Vakoch, «Towards India». Interstellare Botschaften; in: All Design. Leben im schwerelosen Raum, hg. v. Erika Keil, Basel 2001, S. 148–263, Ausst.-Kat., Zürich, Museum für Gestaltung, 2001. (Vakoch 2001)

Carl August Böttiger, Versuch, Kunstwerke zweckmäßig zusammenzustellen, in: Zeitung für die elegante Welt, 24. April 1809, Nr. 81, S. 641–644. (Böttiger 1809)

Patrick Michel, Quelques aspects du marché de l'art à Paris dans la 2emoitié du XVIIIe siècle: collectionneurs, ventes publiques et marchands, in: Kunstsammeln und Geschmack im 18. Jahrhundert, hg. v. Michael North, Berlin 2002 (Aufklärung und Europa, Bd. 8), S. 25–46. (Michel 2002)

Andere Formate

RELAX, Webseite, 2003, http://www.relax-studios.ch, Zugriff am 1. Januar 2005. (RELAX 2003)

Museum in ¿motion?, hg. v. Wouter Davidts, PDF/CD-ROM, Sittard/Maastricht/Ghent 2006. (Davidts 2004

Platon, Ausgewählte Werke. Deutsch von Schleiermacher, hg. v. Heinrich Conrad, CD-ROM, Berlin 1998 (Literatur im Kontext auf CD-ROM, Bd. 4) (1919). (Platon 1998)

Esther-Beatrice von Bruchhausen, Das Zeichen im Kostümball – Marianne und Germania in der politischen Ikonographie, PDF/Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2000, http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/00/01H066/prom.pdfHH, Zugriff am 1. April 2005. (Bruchhausen 2000)

Virginie Spenlé, Tagungsbericht: Museen und fürstliche Sammlungen im 18. Jahrhundert, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, 3.–5. März 2004, in: H-Museum, Mailingliste, http://www.h-museum.net, gesendet am 26. März 2004. (Spenlé 2004)

Stanley Kubrick, 2001: A Space Odyssey, Film/DVD-ROM, 143:00, 2001 (1968), hier 120:15. (Kubrick 2001)

Pierre de la Rue, Soubz ce tumbel, Text v. Jean Lemaire de Belges, Aufnahme 1999, 5:00, in: The A-la-mi-re Manuscripts. Flemish Polyphonic Treasures for Charles V. Josquin Desprez, Pierre de la Rue, Adrian Willaert, interpr. v. Capilla Flamenca, CD-ROM, 62:05, 1999. (Rue 1999)

Paride de Grassi, Diarium (Ceremoniale tempore Iulii papae II. Tomus I1506), 1504–1506, Handschrift, Vatikanstadt, Biblioteca Apostolica Vaticana, Codice chigiano L I 17. (Grassi 1504–1506)

Anonymus, [Dekorationsprogramm], 1570er Jahre, Handschrift, Vatikanstadt, Biblioteca Apostolica Vaticana, Codice vaticano latino 7031, Fol. 277 R.-278 R. (Anonymus 1570er Jahre)

Abbildungen

Abbildungen werden in Schwarz-Weiß gedruckt und sind, dem Abbildungsverzeichnis entsprechend benannt («1 Schmidt.tif»), per elektronischem Datentransfer mit einer Auflösung von mindestens 15 cm und 300 dpi zu liefern.

Bildunterschriften folgen dem Muster «Künstlername, Titel, Jahr/Jahrhundert, Material/Technik, Maße, Stadt, Gebäude/Institution, Raum, Inventarnummer, Seite/Folio, weitere Angaben». 

Die Bildnachweise in der Form «Abbildungsnummer: Quelle» geben eindeutigen Aufschluss auf die Quelle («Buren 1991 (wie Anm. 3), S. 12, Abb. 3.»); vage Angaben wie «Archiv des Autors» sind nicht erlaubt. Im Abbildungsverzeichnis oder im Dateinamen können Hinweise über Wichtigkeit und Format der Abbildungen gegeben werden («wichtig/groß», «unwichtig/klein», «alternativ/fakultativ»). 

Nach drei Jahren wird der Text als PDF-Dokument digital open access im Online-Archiv der Zeitschrift kritische berichte der Universitätsbibliothek Heidelberg zur Verfügung gestellt (https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/kb/issue/archive). Dafür ist eine Einverständniserklärung nach Heidelberg zu senden.

Mit der Abgabe ihres Textes und der dazu gehörigen Abbildungen erklären die Autor_innen, dass sie mit den vorliegenden Richtlinien einverstanden sind und dass sie die Bildrechte für die in ihrem Artikel verwendeten Abbildungen für die Publikation in kritische berichte eingeholt haben.

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