Richtlinien für Autor*innen

Die Redaktion der kritischen berichte und der Vorstand des Ulmer Vereins begrüßen Themenvorschläge für Hefte. Obwohl die kritischen berichte vor einigen Jahren als Themenhefte konzipiert wurden, bitten wir von Anfragen für die Publikation von Tagungsbänden abzusehen.


Wir bitten die Autor*innen die folgenden verbindlichen Hinweise zu beachten, um die Redaktionsarbeit zu erleichtern und so selbst zum erfolgreichen Abdruck ihrer Texte beizutragen.

Richtlinien als Download

Die nachfolgenden redaktionellen Richtlinien können auch als PDF-Dokument abgerufen werden:

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Styleguide in English

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Richtlinien für Autor*innen

Textdokument

Es werden nur Texte als Word-Dokumente angenommen. Die Textdatei ist mit dem Namen der Autor*innen zu benennen («Schmidt.doc»). Bei der Anzahl der Zeichen werden Leerzeichen und Anmerkungen mitgezählt. Das Dokument sollte die folgenden Bestandteile aufweisen: 

  • Name und Adresse der Autor*in / der Autor*innen
  • Titel (und Untertitel) des Beitrags
  • Fließtext ohne Formatierungen (außer Kursive)
  • eventuelle Zwischentitel
  • automatische Anmerkungen als Endnoten
  • Verweise auf Abbildungen im Text in runden Klammern
  • nummerierte Bildunterschriften
  • nummerierte Bildnachweise

Die Herausgeber*innen behalten sich das Recht auf redaktionelle Eingriffe und auf die Ablehnung des Manuskripts vor. Vor dem Druck erhalten die Autor*innen in der Regel eine Korrekturfahne per E- Mail als PDF. Die Korrekturwünsche sind in einem PDF-Dokument oder einem Papierausdruck mit den laut Duden verbindlichen Korrekturzeichen einzutragen und rechtzeitig per E-Mail an die/den verantwortliche Redakteur*in zurückzuschicken. Die Herausgeber*innen des Heftes behalten sich vor, die Textabsätze so zu verändern, dass der Umbruch ansehnlicher wird. 

Rechtschreibung

Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung nach der letzten Ausgabe des Dudens. Zitate in der alten deutschen Rechtschreibung werden an die neue angepasst. Die sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist erwünscht; folgende Formen sind möglich: Abwechseln des Geschlechts, Doppelnennung («Kolleginnen und Kollegen»), Schrägstrich («Autor/in», aber nicht «Kollegen/innen») oder – vom Duden abweichend – das große I («AutorInnen»), Gender_Gap («Autor_innen») oder Asterisk («Autor*innen»). Bei der Erstnennung einer Person im Text ist immer auch ihr Vorname anzugeben. 

Nationale Rechtschreibungen werden beibehalten (zum Beispiel das amerikanische und das britische Englisch). Bei englischsprachigen Titeln wird die Capitalisation benutzt. Außer in den Anmerkungen dürfen im Text keine Abkürzungen vorkommen. Zahlen bis zwölf sowie die Zehner bis tausend («vierzig», «dreihundert») sind auszuschreiben, außer im Fall von Jahrhunderten («im 11. Jahrhundert»). Zehnjahresperioden werden einheitlich entweder «Sechzigerjahre», «sechziger Jahre», «1960er Jahre» oder «60er Jahre» geschrieben. Zahlen in Ziffern werden immer ausgeschrieben («1939–1945», «S. 119– 130»), die Monate hingegen mit ihrem Namen genannt («am 11. September 2001»).

Hervorhebungen

Als Hervorhebung gilt nur die Kursive. Kursiv stehen auch die Titel von Kunstwerken, Ausstellungen, Projekten, Büchern und Zeitschriften sowie Namen von Produkten, aber nicht von Firmen, Organisationen, Institutionen, Parteien, Künstlergruppen, Ortschaften oder in ihrer modernen Form geschrieben werden («die storia»). Dies gilt auch für Titel und Zwischentitel. Satz- und Anmerkungszeichen nach Kursiven sind ebenfalls kursiv zu setzen. Nur wenn der gesamte Inhalt einer Klammer oder eines Zitats kursiv steht, müssen auch die Klammern und Anführungszeichen kursiv gesetzt werden.

Zitate

Nur wörtliche Zitate werden zwischen doppelte französische Anführungszeichen (nicht kursiv) gesetzt («Abc»). Die Quelle jedes Zitats muss in einer Anmerkung angegeben werden. Nur wenn das Zitat einen ganzen Satz umfasst, wird das letzte Satzzeichen vor die abschließenden Anführungszeichen gesetzt («werden.»).

Zitate, die mehr als vier Zeilen umfassen, sind einzurücken und ohne Anführungszeichen zu schreiben. Einfache französische Anführungsstriche gelten hingegen nur für den Verweis auf einen Begriff, für ironisches oder uneigentliches Sprechen («die Ausstellung ‹erforscht›») sowie für Zitate im Zitat. Handelt es sich dabei um fremdsprachliche Wörter, werden sie zusammen mit den Anführungszeichen kursiv gesetzt. Zusätze der Verfasserinnen und Verfasser innerhalb eines Zitats stehen zwischen eckigen Klammern («[das heißt]»), und Auslassungen werden zusätzlich durch das Sonderzeichen ‹drei Punkte› gekennzeichnet («[...]»).

Anmerkungen

Literaturnachweise stehen ausschließlich in Anmerkungen (weder im Text noch in einem Verzeichnis). Jedes Zitat muss mit einem Verweis auf die Quelle versehen sein. Zitate aus zweiter Hand sind nicht erlaubt (es sei denn, eine gut begründete Ausnahme liegt vor, z. B. dass die Quelle nicht verfügbar ist). Die Anmerkungszeichen in arabischen Ziffern werden hochgestellt (ohne Klammer) und stehen immer hinter dem Satzzeichen und ohne Leerzeichen («werden.»3). Pro Satz sollte nicht mehr als eine Anmerkung eingefügt werden, hinter Titeln und Zwischentiteln gar keine. Jede Anmerkung beginnt mit einem Leerschlag und einem Großbuchstaben und endet mit einem Punkt. Eigennamen werden immer ausgeschrieben und folgen dem Allgemeinen Künstlerlexikon. Obertitel und Untertitel einer Publikation werden in der Regel durch einen Punkt getrennt. Fakultativ ist die Angabe von mehreren Verlags- und Veranstaltungsorten (mit Schrägstrichen getrennt), von Reihen und von Originalausgaben. Nachdrucke werden zitiert, als handle es sich um Originalausgaben. Bei unmittelbarer Wiederholung desselben Titels wird «Ebd.» verwendet (also «Ebd., S. 154», nicht «Ibid.», «Op. cit.» oder «A. a. O»). Bei der wiederholten Nennung von Autorinnen und Autoren kann entsprechend abgekürzt werden («Dies.», «Ders.»). Wurde ein Artikel in einem bereits genannten Buch veröffentlicht, kann verkürzt auf die Sigle verwiesen werden («in: Borsook/Gioffredi 1986 (wie Anm. 4), S. 35–56»). Beim Rückverweisen auf Titel setzt man eine Sigle ein, die aus den Nachnamen der Autorinnen und Autoren oder der Herausgeberinnen und Herausgeber (maximal zwei mit Schrägstrich getrennt, dann «u. a.») und dem Publikationsjahr besteht (keine Kurztitel); darauf folgt in Klammern der Verweis auf die Erstnennung des Titels in den Anmerkungen («Brieger/Meiss u. a. 1969 (wie Anm. 3), Bd. 2, S. 67»). Wird auf mehrere Seiten verwiesen, müssen die erste und die letzte Seite angegeben werden («S. 35–48», nicht «f.» und «ff.»). Der lange Gedankenstrich wird eingesetzt bei 'von bis' («A–Z», «S. 1–9») und bei Satzeinschüben (mit je einem Leerzeichen davor und dahinter). Verweise auf Abbildungen im Text sind in runde Klammern zu setzen («(Abb. 3)»). Beim Verweis auf Online-Ressourcen ist die URL im Word-Dokument als Hyperlink auszuzeichnen. Es folgen beliebige bibliografische Beispiele mit entsprechenden Siglen in Klammern:

Bücher

Bei erstmaliger Nennung:

Dirk Baecker, Form und Formen der Kommunikation, Frankfurt am Main 2005, S. 265–266. 

Bei jeder weiteren Nennung (Sigle): Baecker 2005

z.B.: 

Peter Brieger, Millard Meiss u. Charles S. Singleton, Illuminated Manuscripts of the Divine Comedy, 2 Bde., Princeton 1969 (Bollingen Series, Bd. 81), Bd. 2, S. 67. (Brieger/Meiss u. a.  1969)

Le Corbusier (Charles-Édouard Jeanneret), Vers une architecture, 2. Aufl., Paris 1995 (Paris 1923). (Le Corbusier 1995)

Daniel Buren, Les é crits (1965–1990), hg. v. Jean-Marc Poinsot u. Marc Sanchez, 3 Bde., Bordeaux 1991. (Buren1991)

Visual Theory. Painting and Interpretation, hg. v. Norman Bryson, Michael Ann Holly u. Keith Moxey, Cambridge 1991. (Bryson/Holly u. a.  1991)

Arnold Van Gennep, I riti di passaggio, hg. v. Francesco Remoti, Turin 1981 (Serie scientifica, Bd. 220) (Arnold Van Gennep, Les rites de passage. É tude systématique des rites, Paris 1909). (Van Gennep 1981)

Michelangelo e la Sistina. La tecnica, il restauro, il mito, hg. v. Fabrizio Mancinelli u. a., Rom 1990, Ausst.-Kat., Vatikanstadt, Musei Vaticani, Rom 1990. (Mancinelli u. a. 1990)

Tecnica e stile. Esempi di pittura murale del Rinascimento italiano, hg. v. Eve Borsook u. Fiorella Superbi Gioffredi, 2 Bde., Mailand 1986 (Villa I Tatti, The Harvard University Center for Italian Renaissance Studies, Bd. 9), Tagungsakten Florenz, Harvard University Center for Italian Studies, Villa I Tatti, 1983. (Borsook/Gioffredi 1986)

Aufsätze

Gabriele Beckmann, Frauenporträts in Leipzig, in: Archiv fü r Frauenforschung, 1978, Bd. 14, Heft 2, S. 1534–1588, hier S. 1542. (Beckmann 1978)

Jacques Derrida, Signature événement contexte, in: Ders., Marges de la philosophie, Paris 1972 (Collection ‹critique›), S. 365–393. (Derrida 1972)

Douglas A. Vakoch, «Towards India». Interstellare Botschaften; in: All Design. Leben im schwerelosen Raum, hg. v. Erika Keil, Basel 2001, S. 148–263, Ausst.-Kat., Zürich, Museum für Gestaltung, 2001. (Vakoch 2001)

Car August Böttiger, Versuch, Kunstwerke zweckmäßig zusammenzustellen, in: Zeitung fü r die elegante Welt, 24. April 1809, Nr. 81, S. 641–644. (Böttiger 1809)

Patrick Michel, Quelques aspects du marché de l'art à  Paris dans la 2e moitié du XVIIIe siècle: collectionneurs, ventes publiques et marchands, in: Kunstsammeln und Geschmack im 18. Jahrhundert, hg. v. Michael North, Berlin 2002 (Aufklärung und Europa, Bd. 8), S. 25– 46, Tagungsakten, Universität Greifswald, 2000. (Michel 2002)

Online-Ressourcen

Verweise auf Online-Ressourcen sollten nachstehende Informationen in der folgenden Reihenfolge enthalten:

  • Autor*in (Person oder Organisation, die für die Website verantwortlich ist)
  • Datum / Jahr der Veröffentlichung (Erstveröffentlichung und ggf. letztes Update)
  • URL / Internetadresse (als Hyperlink, um die automatische Einfügung von Trennstrichen durch das Schreibprogramm zu vermeiden) 
  • Datum des letzten Zugriffs (Datum, an dem die Website zuletzt besucht wurde)

z.B.:

Bei erstmaliger Nennung:

RELAX, Website, 2003, http://www.relax-studios.ch, Zugriff am 1. Januar 2005. 

Bei jeder weiteren Nennung (Sigle): RELAX 2003

Andere Formate

Museum in ¿motion?, hg. v. Wouter Davidts, PDF/CD-ROM, Sittard/Maastricht/Ghent 2006, Tagungskaten Sittard, Museum Het Domein/Maastricht, Jan van Eyck Academie, 2004. (Davidts 2004)

Platon, Ausgewählte Werke. Deutsch von Schleiermacher, hg. v. Heinrich Conrad, CD-ROM, Berlin 1998 (Literatur im Kontext auf CD-ROM, Bd. 4) (Platon, Ausgewählte Werke, hg. v. Friedrich Schleiermacher, 5 Bde., München 1919). (Platon 1998)

Esther-Beatrice von Bruchhausen, Das Zeichen im Kostümball – Marianne und Germania in der politischen Ikonographie, PDF/Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2000, http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/00/01H066/prom.pdfHH, Zugriff am 1. April 2005. (Bruchhausen 2000)

Virginie Spenlé, Tagungsbericht: Museen und fürstliche Sammlungen im 18. Jahrhundert, Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig, 3.–5. März 2004, in: H-Museum, Mailingliste, http://www.h-museum.net, Zugriff am 26. März 2004. (Spenlé 2004)

Stanley Kubrick, 2001: A Space Odyssey, Film/DVD-ROM, 143:00, 2001 (1968), hier 120:15. (Kubrick 2001)

Pierre de la Rue, Soubz ce tumbel, Text v. Jean Lemaire de Belges, Aufnahme 1999, 5:00, in: The A-la-mi-re Manuscripts. Flemish Polyphonic Treasures for Charles V. Josquin Desprez, Pierre de la Rue, Adrian Willaert, interpr. v. Capilla Flamenca, CD-ROM, 62:05, 1999. (Rue 1999)

Paride de Grassi, Diarium (Ceremoniale tempore Iulii papae II. Tomus I1506), 1504–1506, Handschrift, Vatikanstadt, Biblioteca Apostolica Vaticana, Codice chigiano L I 17. (Grassi 1504–1506)

Anonymus, [Dekorationsprogramm], 1570er Jahre, Handschrift, Vatikanstadt, Biblioteca Apostolica Vaticana, Codice vaticano latino 7031, Fol. 277 R.-278 R. (Anonymus 1570er Jahre)

Abbildungen

Es werden keine Farbabbildungen gedruckt. Abbildungen sind mit einer Auflösung von mindestens 15 cm und 300 dpi zu liefern. Die Bilddateien sind entsprechend dem Abbildungsverzeichnis zu benennen («1 Schmidt.tif»).

Die Bildunterschriften sind nach dem folgenden Muster zu schreiben: «Künstlername, Titel, Jahr/Jahrhundert, Material/Technik, Maße, Stadt, Gebäude/Institution, Raum, Inventarnummer, Seite/Folio, weitere Angaben» oder «ArchitektInnenname, Werk, Jahr/Jahrhundert, Stadt/Ort, Medium (z. B. Plan, Entwurfsskizze, Foto etc.)/realisiert/nicht realisiert weitere Details». Die Bildnachweise haben die Form

«Abbildungsnummer: Quelle» und geben eindeutigen Aufschluss auf die Quelle («Buren 1991 (wie Anm. 3), S. 12, Abb. 3.»; vage Angaben wie «Archiv des Autors» sind nicht erlaubt. Im Abbildungsverzeichnis oder im Dateinamen können Hinweise über Wichtigkeit und Format der Abbildungen mitgegeben werden («wichtig/groß», «unwichtig/klein», «alternativ/fakultativ»).

Open Access

Nach drei Jahren wird der Text als PDF-Dokument digital gold open access im Online-Archiv der Zeitschrift kritische berichte der Universitätsbibliothek Heidelberg zur Verfügung gestellt (https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/kb/issue/archive). 

Eine Erklärung zur Veröffentlichung erhalten die Autorinnen und Autoren von den Herausgeber/innen zusammen mit der Bitte, diese unterschrieben nach Heidelberg zu senden.

Kontakt
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Jonas Verlag  
als Imprint von art + science weimar GmbH
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Dr. Henry Kaap 
Redaktion kritische berichte
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Kunstgeschichte
Zentnerstr. 31
80798 München