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Julian Blunk

Geb. 1972, Studium der Kunstgeschichte und der Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, 2003 Magister-Abschluss mit einer Arbeit über Andrea Pozzos Fresken in S. Ignazio. 2003-2006 Stipendiat des Internationalen Graduiertenkollegs 625 Institutionelle Ordnungen, Schrift und Symbole / Ordres institutionnels, écrit et symboles der Technischen Universität Dresden und der École Pratique des Hautes Études Paris, 2008 Promotion mit der Arbeit Das Taktieren mit den Toten. Die französischen Königsgrabmäler in der Frühen Neuzeit (Böhlau Verlag 2011). 2008-2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Universität der Künste Berlin, seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz an der Freien Universität zu Berlin. Die Forschungsschwerpunkte liegen mit wechselhaften Gewichtungen auf der Malerei und Skulptur der Frühen Neuzeit, auf Problemen des Stils, der Historiografie und des Historismus sowie mitunter auf dem Interesse des Films an alledem.

Joseph Imorde

Geboren 1963 in Emsdetten, hat Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum, Rom und Berlin studiert und wurde 1997 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur römischen Festarchitektur (Präsenz und Repräsentanz) promoviert. Er war von 1993 bis 1997 Redakteur der Zeitschrift Daidalos, von 1997 bis 2001 Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH-Zürich. Als Stipendiat der Volkswagen- und Thyssen-Stiftung arbeitete er an einem Projekt zur Emotionalität in der Kunst (Affektübertragung) und habilitiert zur Zeit mit einer Arbeit zur Geschichte der Kunstgeschichte (Michelangelo Deutsch!).

Anna Minta

Geboren 1970, schloss ihr Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Neueren Geschichte an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über jüdische Architekten in Palästina in den 1920er und 1930er Jahren ab. Die Promotion folgte 2003 mit der Arbeit „Israel bauen. Architektur, Städtebau und Denkmalpolitik nach der Staatsgründung 1948" (Reimer Verlag, Berlin 2004). Von 1999 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Kieler Universität und von 2003 bis 2005 am SFB „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ der Technischen Universität Dresden. Seit November 2005 ist sie als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bern im Institut für Kunstgeschichte tätig. Im Herbst 2012 wird eine Habilitationsschrift zu Stildiskussionen in der sakralen und politischen Architektur in den USA um 1900 eingereicht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Architektur-, Städtebau- und Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie deren Vereinnahmung in Identitätskonstruktionen und Herrschaftsdiskursen. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit zu Vermittlungsstrategien, zur Historiographie und zur Denkmalpflege liegen neben Europa insbesondere Israel und die USA.

Änne Söll

Geboren 1969, studierte Kunstgeschichte und Anglistik in London, Frankfurt und an der Rutgers State University of New Jersey. Sie war Stipendiatin des Graduiertenkollegs an der UdK Berlin und promovierte 2003 über die Videoinstallationen von Pipilotti Rist an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam und habilitiert sich zum Thema Männlichkeit und Porträt der Neuen Sachlichkeit. Forschungsschwerpunkte sind die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit dem Fokus auf Geschlechterthemen, Affektforschung, Mode, Videokunst und Fotografie.

Kathrin Rottmann

Kathrin Rottmann hat Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg studiert und wurde 2013 mit einer Arbeit über die Aesthetik von unten“. Pflaster und Asphalt in der bildenden Kunst der Moderne (Silke Schreiber, München 2016) promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Ausstellungsprojekten Sigmar Polke: Wir Kleinbürger – Zeitgenossen und Zeitgenossinnen. Die 1970er Jahre (Hamburger Kunsthalle), Alibis: Sigmar Polke, 1963–2010 (The Museum of Modern Art, New York) und am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet über die künstlerische Aneignung industrieller Produktionsverfahren. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie der bildenden Künste des 19. bis 21. Jahrhunderts, Materialien und Dinge, urbane Räume, Wahrnehmungsgeschichte und -theorie sowie die Geschichte und Theorie von Fotografie und Film.

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