Redaktion

Robert Felfe

Geboren 1969, studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft in Greifswald und Berlin, wo er 2000 mit einer Arbeit zu Buchgrafiken in der Naturkunde um 1700 promovierte. Nach verschiedenen kuratorischen Arbeiten folgten von 2002 bis 2010 wissenschaftliche Studien im Rahmen des Sonderforschungsbereiches der DFG „Kulturen des Performativen (FU Berlin). Schwerpunkte seiner Publikationen sind die Sammlungsgeschichte der Frühen Neuzeit, Geschichte und Theorie der Druckgrafik, Naturkunde und Künste sowie Aspekte der Fotografie. 2011 wurde eine Habilitation mit dem Titel Naturform und bildnerische Prozesse. Elemente einer Wissensgeschichte in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts eingereicht.

Joseph Imorde

Geboren 1963 in Emsdetten, hat Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum, Rom und Berlin studiert und wurde 1997 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur römischen Festarchitektur (Präsenz und Repräsentanz) promoviert. Er war von 1993 bis 1997 Redakteur der Zeitschrift Daidalos, von 1997 bis 2001 Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH-Zürich. Als Stipendiat der Volkswagen- und Thyssen-Stiftung arbeitete er an einem Projekt zur Emotionalität in der Kunst (Affektübertragung) und habilitiert zur Zeit mit einer Arbeit zur Geschichte der Kunstgeschichte (Michelangelo Deutsch!).

Anna Minta

Geboren 1970, schloss ihr Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Neueren Geschichte an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über jüdische Architekten in Palästina in den 1920er und 1930er Jahren ab. Die Promotion folgte 2003 mit der Arbeit „Israel bauen. Architektur, Städtebau und Denkmalpolitik nach der Staatsgründung 1948" (Reimer Verlag, Berlin 2004). Von 1999 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Kieler Universität und von 2003 bis 2005 am SFB „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ der Technischen Universität Dresden. Seit November 2005 ist sie als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bern im Institut für Kunstgeschichte tätig. Im Herbst 2012 wird eine Habilitationsschrift zu Stildiskussionen in der sakralen und politischen Architektur in den USA um 1900 eingereicht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Architektur-, Städtebau- und Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie deren Vereinnahmung in Identitätskonstruktionen und Herrschaftsdiskursen. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit zu Vermittlungsstrategien, zur Historiographie und zur Denkmalpflege liegen neben Europa insbesondere Israel und die USA.

Änne Söll

Geboren 1969, studierte Kunstgeschichte und Anglistik in London, Frankfurt und an der Rutgers State University of New Jersey. Sie war Stipendiatin des Graduiertenkollegs an der UdK Berlin und promovierte 2003 über die Videoinstallationen von Pipilotti Rist an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam und habilitiert sich zum Thema Männlichkeit und Porträt der Neuen Sachlichkeit. Forschungsschwerpunkte sind die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit dem Fokus auf Geschlechterthemen, Affektforschung, Mode, Videokunst und Fotografie.

Kontakt
Postanschrift

Jonas Verlag für
Kunst und Literatur GmbH 

Eselsweg 17
D-99441 Kromsdorf
Tel. +49 / (0) 3643 / 830314
Fax: +49 / (0) 3643 / 830313
www.jonas-verlag.de
info(at)jonas-verlag.de

 

Post an die Redaktion:
Redaktion