Redaktion

Julian Blunk

Geb. 1972, Studium der Kunstgeschichte und der Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, 2003 Magister-Abschluss mit einer Arbeit über Andrea Pozzos Fresken in S. Ignazio. 2003-2006 Stipendiat des Internationalen Graduiertenkollegs 625 Institutionelle Ordnungen, Schrift und Symbole / Ordres institutionnels, écrit et symboles der Technischen Universität Dresden und der École Pratique des Hautes Études Paris, 2008 Promotion mit der Arbeit Das Taktieren mit den Toten. Die französischen Königsgrabmäler in der Frühen Neuzeit (Böhlau Verlag 2011). 2008-2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Universität der Künste Berlin, seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz an der Freien Universität zu Berlin. Die Forschungsschwerpunkte liegen mit wechselhaften Gewichtungen auf der Malerei und Skulptur der Frühen Neuzeit, auf Problemen des Stils, der Historiografie und des Historismus sowie mitunter auf dem Interesse des Films an alledem.
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Regine Hess

Geboren 1971, nach einer Berufsausbildung Studium der Kunstgeschichte und Mittleren und Neueren Geschichte in Frankfurt am Main, dort 2003 Magister und 2009 Promotion mit der Arbeit „Emotionen am Werk. Peter Zumthor, Daniel Libeskind, Lars Spuybroek und die historische Architekturpsychologie“ (Berlin 2013). Von 2008–2010 war sie wissenschaftliche Volontärin an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Seit 2011 ist sie Kuratorin am Architekturmuseum und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Architekturgeschichte und kuratorische Praxis der TU München. 2014 kuratierte sie in Karlsruhe „Bauen und Zeigen. Aus Geschichte und Gegenwart der Kunsthalle Karlsruhe“, 2015 am Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne „Paul Schneider-Esleben. Architekt“. Seit 2016 arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt „‘Zelle der Zukunft‘. Die Bauausstellung in Deutschland 1927–1957“. 2018 gab sie den Tagungsband „Architektur und Akteure. Praxis und Öffentlichkeit in der Nachkriegsgesellschaft“ (Bielefeld) heraus und war Senior Visiting Scholar am Azrieli Architectural Archive in Tel Aviv. Sie lehrte am KIT Karlsruhe, an der Tel Aviv University und der TU München. Die Forschungsschwerpunkte sind Bau- und Architekturausstellungen, Architektur- und Kulturtheorie sowie das Bauen im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Deutschland und Israel.
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Henry Kaap
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in Berlin und Rom. Magister (2011) und Promotion (2019) an der Freien Universität Berlin. Der Titel der Doktorarbeit lautet: „Lorenzo Lotto: Bilderverehrung – Bildskepsis – Bildwitz“. 2016–2019 wiss. Assistent von Prof. em. Dr. Hans Belting im Forschungsprojekt „Iconic Presence: The Evidence of Images in Religion“, finanziert durch die Internationale Stiftung Balzan Preis; zugleich wiss. Mitarbeiter der Kolleg-Forschergruppe „BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik“ an der FU Berlin. 2013–2016 Doktorand am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. 2011–2018 Vorstandsmitglied des Ulmer Vereins – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V. Seit 2015 Editor-in-chief des Wissenschaftsblog aesthetics of resistance (https://nomoi.hypotheses.org). Seit Jan. 2019 Redakteur des internationalen Fachinformationsdienstes ArtHist.net. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung liegen neben der Kunst der Frühen Neuzeut auf den Gebieten Kunst und Aktivismus und hierin im Besonderen mit Fokus auf die Themen disability studiesqueer theory sowie Dekolonisation und post-racial theory. Ein zweiter Interessenschwerpunkt läge ferner im Bereich digitaler Technologien und augmented reality.
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Kathrin Rottmann

Kathrin Rottmann hat Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg studiert und wurde 2013 mit einer Arbeit über die Aesthetik von unten“. Pflaster und Asphalt in der bildenden Kunst der Moderne (Silke Schreiber, München 2016) promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Ausstellungsprojekten Sigmar Polke: Wir Kleinbürger – Zeitgenossen und Zeitgenossinnen. Die 1970er Jahre (Hamburger Kunsthalle), Alibis: Sigmar Polke, 1963–2010 (The Museum of Modern Art, New York) und am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet über die künstlerische Aneignung industrieller Produktionsverfahren. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie der bildenden Künste des 19. bis 21. Jahrhunderts, Materialien und Dinge, urbane Räume, Wahrnehmungsgeschichte und -theorie sowie die Geschichte und Theorie von Fotografie und Film.
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Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
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