Aktuelles

Monatlich ab April 2021

Apéro-Talks der AG Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration

Borders. Grenzen und Grenzregionen in der Kunstproduktion und Kunsttheorie der Gegenwart
Apéro-Talks der AG Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration mit Künstler:innen, Kurator:innen und Wissenschaftler:innen

Anmeldungen bitte an: contact@ag-kunst-migration.de. Weitere Infos zur Reihe unter: http://www.ulmer-verein.de/?page_id=14489

Nächste Termine:

9. Juni, 17-18 Uhr: BORDERS #4: Michael Danner / Kathrin Schönegg über das Projekt "Migration as Avant-Garde" 2020

28. Juni, 17-18 Uhr: BORDERS #5: Boaz Levin zu der von ihm kuratierten Ausstellung „Say Shibboleth! On Visible and Invisible Borders“ (Jüdisches Museum München 2019)

14. Juli, 17-18 Uhr: BORDERS #6: Rhea Dehn zu künstlerischen Grenzdiskursen am Estrecho de Gibraltar (angefragt: Randa Maroufi)

Lunchtalks ab Januar 2021

Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins

Der Ulmer Verein bietet ab 2021 ein neues digitales Forum für Diskussion und Austausch an: "Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins". Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker:innen und Kulturwissenschaftler:innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt.

Montag, 28. Juni 2021, 13h bis 14h
Kunstraub und Kulturerbe. Das translocations-Projekt an der TU Berlin
Isabelle Dolezalek, Luca Frepoli, Merten Lagatz, Simon Lindner, Robert Skwirblies und Philippa Sissis im Gespräch mit Henrike Haug und Andreas Huth

Wem gehören Kulturgüter? Unter welchen Umständen gelten sie als rechtmäßig erworben? Was bedeutet das für unsere Museen? Über mehrere Jahre haben die Herausgeber:innen der gerade erschienenen Beute-Bände (siehe unten) im Rahmen des Forschungsclusters translocations (TU Berlin) Bilder und Texte über das Nehmen, Aneignen und Zurückgeben von Kulturgütern zusammengetragen – aus über 2000 Jahren Menschheitsgeschichte. In Zusammenarbeit mit inter-nationalen Forschenden und mit Studierenden sind ein Bildatlas und eine Anthologie entstanden, die sich den Themen Kunstraub und Kulturerbe aus den unterschiedlichsten Perspektiven annähern. Im Lunchtalk geben die Herausgeber: innen einen Einblick in das Konzept der Beute-Bände und die Arbeit des translocations-Projekts.

  • Merten Lagatz, Bénédicte Savoy, Philippa Sissis (Hg.), Beute. Ein Bildatlas zu Kunstraub und Kulturerbe, Berlin: Matthes & Seitz (erscheint im Mai 2021).
  • Isabelle Dolezalek, Bénédicte Savoy, Robert Skwirblies (Hg.), Beute. Eine Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe, Berlin: Matthes & Seitz (erscheint im Mai 2021).

Zoomlink: https://zoom.us/j/98648270989?pwd=ZzA0RTJhZk9jdVdUZFc2TkEraDluZz09
Meeting-ID: 986 4827 0989; Kenncode: 806210

Montag, 26. Juli 2021, 13h bis 14h
Kunsthistorikerinnen 1910–1980. Theorien, Methoden, Kritiken
K. Lee Chichester und Brigitte Sölch im Gespräch mit Franziska Lampe und Yvonne Schweizer

„Altmeister“ und „Klassiker“ der Kunstgeschichte sind fester Bestandteil des universitären Studiums und fachgeschichtlicher Verortungen der Disziplin. Der Beitrag früher Kunsthistorikerinnen zu deren Entwicklung ist hingegen bis heute weitgehend unsichtbar. Der im Frühjahr 2021 im Reimer-Verlag erscheinende Band Kunsthistorikerinnen 1910–1980. Theorien, Methoden, Kritiken geht von einem breiten Kunstverständnis aus und fragt: Welche (neuen) Sichtweisen, Methoden und Fragestellungen haben die ersten Kunsthistorikerinnen entwickelt, die seit dem späten 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum zum Studium zugelassen wurden? Welche Wirkungsfelder haben sie sich erschlossen, bevor der Nationalsozialismus vielen von ihnen eine Zäsur setzte, die nach 1945 nur langsam überwunden werden konnte? Der Band stellt 24 Texte in Auszügen vor, die zwischen 1910 und 1980 entstanden sind und von Expertinnen kommentiert werden. Das Buch lädt somit exemplarisch zur erneuten Entdeckung der Vielfalt der Disziplin ein.
Die Herausgeberinnen stellen im Lunchtalk einzelne Aspekte des Bandes vor und laden zur Diskussion ein.

Zoomlink: https://zoom.us/j/99079230392?pwd=YW5yY3V2VlREYVJaT2FlY3NVbDZVdz09
Meeting-ID: 990 7923 0392; Kenncode: 289161

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Eine vorherige Anmeldung zu den Lunchtalks ist nicht notwendig. Zur Teilnahme folgen Sie bitte den Links zu den oben genannten Ankündigungen.

#UlmerVerein #Redebedarf


KSK vom 20. bis 23. Mai 2021

99. KSK in Frankfurt am Main/digital

Der 99. Kunsthistorische Studierendenkongress findet in digitaler Form vom 20. bis zum 23. Mai 2021 unter dem Motto Bildproteste statt - die Organisation liegt in den Händen der Fachschaft der Kunstgeschichte-Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Programm und die Anmeldeformalitäten sind unter der folgenden Adresse veröffentlicht: https://www.derksk.org/.
Donnerstag und Freitag finden Workshops statt, Samstag und Sonntag Vorträge, ebenfalls am Samstag die Vollversammlung der Studierenden.

Die AG "Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration" ist auf dem KSK mit dem Workshop "Un/Designing the Borderline: Mauern, Körper & Creative Resistance" (veranstaltet von Miriam Oesterreich) vertreten.


Neuerscheinung

kritische berichte Heft 1.2021

Rahmen und Rahmungen als Ornament

Anna Magnago Lampugnani, Simone Westermann Rahmen und Rahmungen als Ornament. Editorial
Reinhard Köpf Rand - Rahmen - Rahmung. Zur Frage der Bedeutung von Rahmen und rahmendem Ornament in der mittelalterlichen Glasmalerei
Jennifer Bleek Rahmungen als Ornament? Filippo Brunelleschi und das Phänomen peripherer Bildlichkeit in der vormodernen Architektur
Gina Möller Rahmender Bau, schmückendes Bild. Überlegungen zum Motiv des Triumphbogens im römichen Cinquecento-Grabmal
Isabella Augart Riquadratura. Intermediale Valenzen der Rahmung bei Hausaltären des Quattrocento
Linda Keck Aus den Fugen. Bilder zum Klappen
Maja-Luisa Müller Ornamentwerden. Techniken der Ornamentalität in Blockintarsien
Sophie Suykens Ornamental Edges in Textile Art History: Philip II´s Border Design for the Story of Noah Tapestries (1562-1565)
Anna Lena Frank Vom Altarbild zum Epitaph - Rahmenbedingungen einer Metamorphose. Der Rahmen von Jacopo Tintorettos Auferweckung des Lazarus in der Lübecker Katharinenkirche
Steffen Zierholz Gillis Mostaerts Taufe Christi: Rahmenbilder als Deutungsrahmen
Lars Zieke Die Grenzen des Galanten. Zu transgressiven Rahmenstrukturen in Antoine Watteaus Arabesken
Arbeitsbedingungen in den Kunstwissenschaften: Debattenbeitrag  
Henrike Haug, Andreas Huth, Franziska Lampe, Kathrin Rottmann, Yvonne Schweizer
für den Vorstand des Ulmer Vereins und die Redaktion der kritischen berichte
Kollektive Handlungsmacht erringen! Arbeitsbedingungen in den Kunstwissenschaften



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Lektürekreis der AGs "Kunsthistorikerinnen vor 1970" und "Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration"

Read and Meet: Geschlecht, Migration und die Künste 

Im Sommersemester 2021 treffen sich Mitglieder der AG „Wege - Methoden - Kritik: Kunsthistorikerinnen 1880-1970“ und der AG „Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration“ an fünf Terminen zur Lektüre- und Diskussionsrunde „Read and Meet: Geschlecht, Migration und die Künste“. Denn die Themen und Fragen der Forschungsfelder beider AGs überschneiden sich in vielen Punkten. Daher soll der Austausch von Texten, Fragen und Methoden der Frauen-, Männlichkeits- und Geschlechterforschung mit Migrationsforschung, der Transkulturellen Studien und Dekolonialen Theorie gestärkt und dabei versucht werden, aktuelle Entwicklungen in Kunst und Kultur(institutionen) im Auge zu behalten. Das Format versteht sich als offener und experimenteller Prozess, in welchem der inhaltliche Austausch und das Erarbeiten von Fragen, die die Themenfelder verbinden - und sie herausfordern -  im Fokus stehen. 

Interessierte wenden sich bitte an die entsprechenden Kontaktadressen der AGs.

Auftaktveranstaltung

Launch der AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft (AG AK)

Die AG Arbeitsbedinungen Kunstwissenschaft (AG AK) nimmt ihre Aktivität auf. Den Auftakt machte eine Online-Diskussion. Mehr zu den Zielen der AG, zu den Aktivitäten und zum detaillierten Programm hier.

Solidaritätsbekundung

Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften gegen die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes

Der Ulmer Verein bekundet seine Solidarität mit der Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften, die sich gegen eine Bedrohung von Wissenschaft und Lehre durch die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes richtet. Wer die Initiative individuell unterstützen möchte, kann die Petition unterzeichnen:
https://www.openpetition.de/InitiativeGuS

Die Novelle sieht unter anderem eine Reform und Stärkung der Leitungsstrukturen der Hochschulen zu Ungunsten der Hochschul-Gremien vor. Das jahrzehntelang praktizierte Mitspracherecht von Mittelbau und Studierendenschaft steht - so das Gesetz verabschiedet wird - an den Bayerischen Hochschulen auf der Kippe. 
 
(aus dem Brief der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften)
"In Bayern steht aktuell eine tiefgreifende Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes bevor, die für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine erhebliche Gefahr bedeuten könnte, da mit ihr eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt ist und es zu erwarten steht, dass der Verwertungsdruck auf die einzelnen Wissenschaften weiter zunehmen wird.
 
Aus diesem Grund hat sich vor ein paar Wochen die Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften gegründet, die in unterschiedlichen Formaten auf diese Problematik aufmerksam möchte. [...] Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: 
https://www.facebook.com/InitiativeGuS sowie https://initiativegus.wordpress.com/."

Unterstützungsbekundung

Initiativen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

Am 7. März 2019 startete die Kampagne "Entfristungspakt 2019" zur Schaffung von Dauerstellen an Universitäten. Initiatoren sind das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) und die Gewerkschaften GEW und ver.di. Das Bündnis fordert die Entfristung aller aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen. Bereits am 3. Mai 2019 soll über den nächsten Hochschulpakt verhandelt werden. Weitere Informationen finden sich auch der Seite http://frististfrust.net/.

Der Ulmer Verein unterstützt Bündnisaufruf und Petition, die nach Erreichen des Quorums an Regierungsvertreter*innen geschickt werden soll. Hier geht es zur Petition "Frist ist Frust", für die dringend Unterzeichnende gesucht werden: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019.

Zudem machen wir auf weitere lokale Intiativen aufmerksam, die sich ebenfalls mit aktuellen Kampagnen für Entfristungen einsetzen:

 

Bewilligung DFG-Netzwerk

AG Kunsthistorikerinnen vor 1970: Wege – Methoden – Kritiken

Der Ulmer Verein gratuliert den Mitgliedern der AG "Kunsthistorikerinnen vor 1970: Wege - Methoden - Kritiken" für die erfolgreiche Beantragung eines DFG-Netzwerks. Das Netzwerk beginnt ab Herbst 2019 mit einer Laufzeit von 3 Jahren und ist am Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Die Mitglieder des Netzwerks sind:
 
Leonie Beiersdorf, Karlsruhe
Lynn Busch, Bochum
Lee Chichester, Berlin
Burcu Dogramaci, München
Annette Dorgerloh, Berlin
Laura Goldenbaum, Berlin
Henrike Haug, Köln
Luise Mahler, New York
Brigitte Sölch, Stuttgart
Änne Söll, Bochum
Bettina Uppenkamp, Hamburg
Johanna Ziebritzki, Heidelberg
Anja Zimmermann, Oldenburg
 
Das Netzwerk hat eine eigene Homepage unter www.kunsthistorikerinnen.de.
 
Kontakt: kunsthistorikerinnen@gmail.com
Weitere Informationen findet ihr hier.

Erfolgreiche Etablierung eines DFG-Netzwerks

AG Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration

Wir freuen uns mitteilen zu düften, dass aus Mitgliedern der AG KUNSTPRODUKTION UND KUNSTTHEORIE IM ZEICHEN GLOBALER MIGRATION ab dem 1. November 2018 das DFG-Netzwerk

ENTANGLED HISTORIES OF ART AND MIGRATION: FORMS, VISIBILITIES, AGENTS / VERFLOCHTETE GESCHICHTEN VON KUNST UND MIGRATION: FORMEN, SICHTBARKEITEN, AKTEURE

hervorgeht.

Die Mitglieder des Netzwerks sind:

Dr. Catherine Bublatzky (Koordination)
Dr. Buket Altinoba
Prof. Dr. Christiane Brosius
Prof. Dr. Burcu Dogramaci
Prof. Dr. Elke Gaugele
Prof. Dr. Alexandra Karentzos
Dr. Alma-Elisa Kittner
Dr. Franziska Koch
Kerstin Meincke
Prof. Dr. Birgit Mersmann
Prof. Dr. Kerstin Pinther
Dr. Mona Schieren
Dr. Angela Stercken
apl. Prof. Dr. Melanie Ulz
Dr. Kea Wienand. 

Weitere Informationen findet Ihr hier: 

http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/research/hcts-professorships/visual-and-media-anthropology/projects/research-projects/entangled-histories-of-art-and-migration.html

http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/de/aktuelles/nachrichten/detail/m/dfg-funding-for-cathrine-bublatzky.html



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