Aktuelles

WICHTIGE ANKÜNDIGUNG

Verlagswechsel der kritischen berichte ab 2023

Zum 1. Januar 2023 erscheinen die kritischen berichte im Open Access und im print on demand bei Heidelberg University Press (heiUP). Die bisherigen Abonnements mit arts + science Weimar werden nicht übernommen. Vielmehr müssen Abonnements zu den ab 1. Januar 2023 geltenden Konditionen neu abgeschlossen werden. 

Bei Fragen und zum Abschluss eines neuen print on demand Abonnements schreiben Sie bitte an abo@kritische-berichte.de. Für den verbindlichen Abschluss eines neuen Abos geben Sie bitte Liefer-, Rechnungs- und Emailadresse sowie die gewünschte Laufzeit (mind. 1 Jahr) an. 

Neue Vorstandsmitglieder / Neue Beiratsmitglieder der kb

Auf der Mitgliederversammlung vom 7. November 2022 wurde der Vorstand des Ulmer Vereins neu gewählt. Der Vorstand setzt sich ab sofort zusammen aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern Henrike Haug, Andreas Huth und Franziska Lampe sowie den neu gewählten Kandidat:innen Isabelle Lindermann, Christopher A. Nixon und Judith Utz. Die Mitglieder wünschen den sechs Kolleg:innen eine gute Vorstandsarbeit. Der Vorstand ist wie bisher unter der Emailadresse zu erreichen.

Ann-Kathrin Hubrich und Yvonne Schweizer scheiden nach sieben Jahren Tätigkeit aus dem Vorstand aus. Die Mitglieder danken den beiden für ihr Engagement.

Auf der Mitgliederversammlung wurde zudem die Aufnahme dreier neuer Mitglieder in den Beirat der kritischen berichte beschlossen. Wir begrüßen Matthias Bruhn, Beate Fricke und Änne Söll im Beirat.

Lunchtalks

Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins

Der Ulmer Verein bietet seit 2021 ein digitales Forum für Diskussion und Austausch an: "Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins". Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker:innen und Kulturwissenschaftler:innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt.

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Montag, 12. Dezember 2022, 13 bis 14 h
Sind Museen überhaupt noch attraktive Arbeitsorte?
Anika Reineke (ICOM Young Professionals) im Gespräch mit Ann-Kathrin Hubrich und Christopher Nixon 

Zu den Kernaufgaben von Museen kamen in den letzten Jahren drängende Fragen nach ihrer Relevanz in einer sich wandelnden Welt hinzu: Dekolonialisierung, Digitale Transformation, Diversität, Nachhaltigkeit und Nicht-Besucher:innen sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich Museen heute befassen. Darüber hinaus beinhaltet kuratorisches Arbeiten große Anteile von Verwaltung und Organisation: ohne Grundkenntnisse in Projektmanagement, Vergabe und Personalführung lässt sich kaum noch eine Ausstellung realisieren. Ob kommunaler Betrieb, gGmbH oder Stiftung des öffentlichen Rechts, ins Museumswesen halten (betriebs-)wirtschaftliche Konzepte wie Organisationsentwicklung, eigenverantwortliches Arbeiten und Agilität seit einiger Zeit vermehrt Einzug. Viele Museen haben erkannt, dass ihr Erfolg nicht allein von der kuratorischen Arbeit abhängt. Museolog:innen, Informationstechniker*innen und Vermittler*innen sind aus den Museumsteams nicht mehr wegzudenken.

Was bedeutet dieser Wandel für die Mitarbeitenden und die Strukturen von Museen? Welche Rolle spielen die Inhalte geisteswissenschaftlicher Studiengänge noch in der Museumsarbeit? Und wie verändert sich dadurch das Volontariat? Im Dezember-Lunchtalk sprechen dazu Anika Reineke mit Ann-Kathrin Hubrich und Christopher Nixon. 

Dem Zoom-Meeting ohne Voranmeldung beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/84655127787
Meeting-ID: 846 5512 7787

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Montag, 13. Februar 2023, 13 bis 14 h
Lehrformate erneuern! colophon. Magazin für Kunst und Wissenschaft
Team colophon (Magdalena Becker, Daniela Stöppel und Niklas Wolf) im Gespräch mit Henry Kaap und Franziska Lampe

“colophon. Magazin für Kunst und Wissenschaft” wurde 2021 von Magdalena Becker, Daniela Stöppel und Niklas Wolf als Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität und der Akademie der Bildenden Künste München gegründet. Das Printmagazin “colophon” erscheint halbjährlich im Verlag Hammann von Mier, bisher zu den Themen „Display“, „Atlas“ und „Journalbild“. Die kommende Ausgabe widmet sich dem Thema “Palimpsest”. Ausführlicher hier: https://colophon-magazin.de

Im Februar-Lunchtalk diskutieren wir die Zeitschrift vor dem Hintergrund innovativer Lehrformate, welche Möglichkeiten das Projekt für studentische Partizipation bietet, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen Uni und Akademie steckt und welchen Aufgaben sich solche Kooperationen in Zukunft stellen müssen. 

Dem Zoom-Meeting ohne Voranmeldung beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/85017931035
Meeting-ID: 850 1793 1035

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#UlmerVerein #Redebedarf

Call for Papers

102. KSK in Bonn

Vom 9. bis zum 12. Februar 2023 findet der 102. Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) zum Thema "Ursprünge" in Bonn statt. Der KSK ist ein von Studierenden für Studierende durchgeführter Kongress und wird seit 1969 ausgetragen. Seit einigen Jahren findet er jedes Semester in wechselnden Städten im deutschsprachigen Raum statt. 

Der Call for Papers für Vorträge und Workshops ist hier veröffentlicht. 

Neue AG-Gründung

AG edk (ende der kunstgeschichte)

Wir heißen die Initiative edk (ende der kunstgeschichte) neu als Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Ulmer Vereins willkommen! 

edk ist eine seit 2019 bestehende Initiative von Studierenden und Graduierten, die sich für eine kritische Erneuerung der Kunstgeschichte einsetzt. Die gleichnamige AG hat sich 2022 gegründet. Mehr Informationen zur AG finden sich hier.


Neuerscheinung

kritische berichte Heft 3.2022

Politische Ikonographie heute

Henry Kaap Politische Ikonographie heute. Editorial
Kerstin Maria Pahl A Feel for Politics. When the History of Emotions Meets Political Iconography
Dustin Breitenwischer Hitler Wears Hermes: Pop, Paratext  und Politische Ikonographie
Fabienne Liptay Der statistische Komplex
Burcu Dogramaci Bilder der Migration - Migration der Bilder
Brigitte Sölch Architekturbilder, oder: Das Rathaus als Herausforderung. Marl, Tallinn, Leverkusen
Carolin Behrmann, Felix Jäger, Leva Wenzel Zur Sichtbarkeit des Rechtsstaats in der Krise
Sasha Rossman Tabling Peace: on the Political Iconography of Putin's Table
Elke Anna Werner Selenskjis Justitia und die andere Bildsprache des Krieges. Fragen an die Zukunft der politischen Ikonographie
Sabine Sörgel On the Ambivalence of Flags
Steffen Haug Über die Zwischenräume von Kunst, Politik und Emotion - Ein Sammelband von Philipp Ekardt, Frank Fehrenbach und Cornelia Zumbusch öffnet neue Forschungswege (De Gruyter 2021, 260 S.)
Sigrid Weigel Einblick in die Genese von Aby Warburgs Methode und Forschungsbibliothek - Eine Auswahl von Warburgs Briefen, ediert und kommentiert von Michael Diers, Steffen Haug, mit Thomas Helbig (De Gruyter 2021, 2 Bde., 783 und 647 S.)
Debattenbeitrag Undisziplinierte Institutionen. Kanonfragen, Sichtbarkeiten, Akteur:innen
Marina Otero Verzier Archival Fault Lines. On the Inclusion of Non-author-based, Precarious, and Criminalized Spatial Practices in the Archive


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AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft (AG AK)

Umfrage zu Arbeitsbedingungen

Liebe Kolleg:innen,

der letzte Kunsthistoriker:innen-Tag hat wieder einmal deutlich gemacht: Es gibt keine belastbaren Zahlen zu den diversen Arbeitsbedingungen in unserem Bereich. Daher hat die AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft (AG AK) – eine Initiative am Ulmer Verein – einen Fragebogen erarbeitet, der genau jene Zahlen erhebt: https://www.survey3.uni-koeln.de/index.php/851429?lang=de

Mit dieser Umfrage soll eine verlässliche Datengrundlage geschaffen werden, um für ein Ende der Befristungspolitik und faire Beschäftigungsverhältnisse in allen kunstwissenschaftlichen Berufsfeldern eintreten zu können. Daher brauchen wir eine möglichst groß und aussagekräftige Teilnehmer:innenzahl. Bitte nehmen Sie sich gute 15 Minuten Zeit, um die Fragen zu beantworten und leiten Sie sie an ihre Kolleg:innen weiter – sehr gerne auch an jene, die schwer über institutionelle Verteiler erreichbar sind. Sie helfen uns allen damit.

Herzlichen Dank & herzliche Grüße,

AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft 

AGs des Ulmer Vereins

Eine wichtige Säule der Vereinstätigkeit sind unsere Arbeitsgruppen. In derzeit acht AGs kooperieren Kunstwissenschaftler:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Mitglieder des UV und weitere Interessierte können per Email mit einer bestehenden AG in Kontakt treten. 

Solidaritätsnotiz mit Berliner Postdocs

Stellungnahme zur Novelle des Berliner Hochschulgesetzes

Die AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft im Ulmer Verein hat gemeinsam mit dem Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft eine Stellungnahme zur universitären Reaktion auf die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes verfasst.

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11.-13. November 2021

Klick! Kooperation, Kompetenz, Sichtbarkeit. Kunstwissenschaften und Wikipedia

11.-13. November 2021      //      Abenddiskussion + Online-Werkstatt

Weit über 1.3 Millionen Seitenaufrufe gibt es pro Tag in der deutschen Wikipedia. Die dort vorhandenen Einträge sind bei der Suche nach Informationen im Netz oft die erste Anlaufstelle – und häufig sogar die einzige. Die von zehntausenden freiwilligen Autor:innen verfassten Wikipedia-Artikel bilden – aus unterschied-lichsten Perspektiven – Wissen ab, reproduzieren und vernetzen es. Zu den inzwischen 2,6 Millionen deutschsprachigen Einträgen gehören auch zahlreiche Artikel über Bau- und Kunstwerke, Künstler:innen, kunstwissenschaftliche Fachbegriffe und Kunsthistoriker:innen. Wikipedia-Informationen formen so das Bild unserer Disziplin, ihrer Wissensbereiche, Methoden und Forschungsobjekte mit. In Anbetracht dieser Realität ist es höchste Zeit, dass die Kunstwissen-schaften die Online-Enzyklopädie als Arbeitsinstrument und wichtiges Medium der Wissenskommunikation anerkennen und reflektieren – und sich aktiv einbringen. Hierzu soll kuwiki. AG Kunstwissenschaften + Wikipedia, eine vom Ulmer Verein, dem Verband Deutscher Kunsthistoriker und dem AK Digitale Kunstgeschichte unterstützte Initiative, beitragen. In ihr arbeiten seit Frühling 2021 Kunsthistoriker:innen und Wikipedianer:innen (sowie Kolleg:innen, die beides sind) zusammen, um Expertise zu bündeln, die Zahl und Qualität der kunstwissenschaftlichen Einträge zu erhöhen und neue Formen der Kollaboration zu entwickeln.

Konferenz-Hashtag
#kuwiki2021

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Fragen von Kunst- und Kulturwissenschaftler:innen vor der Bundestagswahl 2021

In wenigen Tagen ist Bundestagswahl. Noch ist offen, welche Koalition die nächste Regierung bilden wird, aber klar ist schon jetzt: Auch die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft bedürfen entschlossener Reformen; vor allem das Befristungsunwesen muss ein Ende finden.

Auf Initiative der AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft haben sich die AG, der Vorstand des Ulmer Vereins und der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.mit entsprechenden Fragen an die Bundestagsfraktionen gewandt. Gebeten wurde um bündige Antworten in jeweils ein bis drei Sätzen. Nachfolgend geben wir die Antworten der Parteien in dem Wortlaut und in der Länge wieder, wie sie uns erreicht haben – unabhängig davon, wie konkret auf die gestellte Frage eingegangen wurde.

Die Parteien sind in alphabetischer Ordnung aufgeführt. Die CDU hat in ihrer Antwort nicht nach den einzelnen Fragen unterschieden, weshalb wir ihr Statement an das Ende des Dokuments gesetzt haben.

Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.
AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft im Ulmer Verein
AK Provenienzforschung e.V.

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Informiert Euch, solidarisiert Euch, organisiert Euch!

Erklärung gegen die Prekarisierung von Wissenschaftler:innen

Der Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften, die Arbeitsgruppe Arbeitsbedingungen in den Kunstwissenschaften im Ulmer Verein und die Redaktion der kritischen berichte begrüßen und unterstützen die Erklärung von Wissenschaftsverbänden zur Prekarität wissenschaftlicher Laufbahnen und zu #ichbinhanna sowie die damit verbundene Forderung, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz abzuschaffen und die Grundfinanzierung der Universitäten endlich zu stärken.

https://www.historikerverband.de/mitteilungen/mitteilungs-details/article/erklaerung-von-wissenschaftsverbaenden-zur-prekaritaet-wissenschaftlicher-laufbahnen-und-ichbinhanna.html

https://kunsthistoriker.org/meldungen/fuer-eine-reform-der-befristeten-arbeitsverhaeltnisse-in-der-wissenschaft/

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Sammelband

Publikation der AG Kunsthistorikerinnen vor 1970

Kunsthistorikerinnen 1910-1980. Theorien, Methoden, Kritiken


Hg. von K. Lee Chichester und Brigitte Sölch.

Welche Theorien, Methoden und Kritiken haben die ersten Kunsthistorikerinnen entwickelt, und welche Sichtweisen und Deutungen trugen sie an die Kunst heran? Der Band geht diesen Fragen anhand von 24 Textauszügen – u. a. von Rosa Schapire, Gisèle Freund, Lotte Eisner und Lucia Moholy – nach und lädt zur Wiederentdeckung der frühen Vielfalt der Disziplin ein.


Unterstützungsbekundung

Initiativen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

Am 7. März 2019 startete die Kampagne "Entfristungspakt 2019" zur Schaffung von Dauerstellen an Universitäten. Initiatoren sind das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) und die Gewerkschaften GEW und ver.di. Das Bündnis fordert die Entfristung aller aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen. Bereits am 3. Mai 2019 soll über den nächsten Hochschulpakt verhandelt werden. Weitere Informationen finden sich auch der Seite http://frististfrust.net/.

Der Ulmer Verein unterstützt Bündnisaufruf und Petition, die nach Erreichen des Quorums an Regierungsvertreter*innen geschickt werden soll. Hier geht es zur Petition "Frist ist Frust", für die dringend Unterzeichnende gesucht werden: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019.

Zudem machen wir auf weitere lokale Intiativen aufmerksam, die sich ebenfalls mit aktuellen Kampagnen für Entfristungen einsetzen:

 


Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Email:
vorstand(at)ulmer-verein.de 

Social Media:
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KulturwissenschafteneV

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