Aktuelles

Auftaktveranstaltung

Launch der AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft (AG AK)

Die AG Arbeitsbedinungen Kunstwissenschaft (AG AK) nimmt ihre Aktivität auf. Den Auftakt macht eine Online-Diskussion, zu der wir herzlich einladen. Mehr zu den Zielen der AG und zum detaillierten Programm hier.

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Online-Diskussion „Prekäre Arbeitsbedingungen in der Pandemie: Einladung zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch“

Organisation: AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft (AG AK)

Datum: Donnerstag, 4. März 2021, 18 Uhr, online über Zoom
https://zoom.us/j/96907490691?pwd=dWVpK2tqREF5WERUNjNPaEpFUVZJZz09
Meeting-ID: 969 0749 0691, Kenncode: 647549

Lunchtalks ab Januar 2021

NEU: Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins

Der Ulmer Verein bietet ab 2021 ein neues digitales Forum für Diskussion und Austausch an: "Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins". Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker:innen und Kulturwissenschaftler:innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt.

Montag, 22. Februar 2021, 13h bis 14h
Das Ende der Kunstgeschichte als Aufbruch. Zwei studentische Initiativen fordern das Fach heraus
EDK Köln und EDK Berlin im Gespräch mit Andreas Huth und Henrike Haug

Ihre Facebook-Seiten sind mit der Frage „Hat die Kunstgeschichte ein Problem?“ überschrieben – eine Frage, in der die Antwort bereits enthalten zu sein scheint. Doch statt nur einem hat das Fach eine ganze Reihe von Problemen, die nach Ansicht der beiden studentischen Initiativen angepackt werden müssten. In ihren Veranstaltungen diskutieren die Gruppen aus Berlin und Köln mit ihren Gästen intensiv und engagiert postkoloniale Herausforderungen, Genderfragen, Rassismus, Nachhaltigkeit und strukturelle Ungleichheiten.

Zoomlink:
https://zoom.us/j/95723270951?pwd=L3ZubW1PYlNpNGFWd1htd2pIWDFLUT09
Meeting ID: 957 2327 0951; Kenncode: 413797

Montag, 22. März 2021, 13 bis 14 Uhr
Politik(en) des Ausstellens. Zwischen (post-)kolonialen Paratexten und Inszenierungen des Lesens
Diane Hillebrand und Christopher A. Nixon im Gespräch mit Ann-Kathrin Hubrich und Yvonne Schweizer

In einem theoretischen wie kuratorischen Bogen zwischen ihren Ausstellungen „Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand“ und „Bad Readings“ diskutieren Christopher A. Nixon (Philosoph, Kurator für koloniale Vergangenheit und postkoloniale Gegenwart) und Diane Hillebrand (Szenografin) gegenhegemoniale Inszenierungen von Lesesituationen im Ausstellungskomplex. Sie denken mit postkolonialen Theorien und queeren Literaturwissenschaften über den kuratierten Raum nach und stellen sich im gemeinsamen Gespräch den Chancen und Schwierigkeiten, sobald sich Texte als ein Medium zwischen den leiblichen Besucher*innen-Erfahrungen und den ausgestellten Objekten begreifen lassen.

Zoomlink: https://zoom.us/j/91577636257?pwd=WW9CVTJ3cnRZQkp1aUNwbklSZnVTQT09
Meeting-ID: 915 7763 6257; Kenncode: 247508

Montag, 26. April 2021, 13 bis 14 Uhr
Der zweite Blick: Überraschende Perspektiven auf vormoderne Kunst
María López-Fanjul y Díez del Corral (Kuratorin für Outreach, Bode-Museum) im Gespräch mit Henrike Haug und Andreas Huth

Dr. María López-Fanjul y Díez del Corral ist Kuratorin für Outreach an den Staat-lichen Museen Berlin (Gemäldegalerie und Bode-Museum): Ihre Aufgabe ist, wie sie sagt, „die Forschung, die im Museum stattfindet, in der Gesellschaft zu posi-tionieren“. Hierfür müsse man "Brücken schlagen: Brücken vom Museum in die Gesellschaft, aber auch Brücken zwischen den einzelnen Abteilungen innerhalb des Museums“. Diesem Anspruch folgt die erfolgreiche Ausstellung „Spielarten der Liebe“ im Bode-Museum (2019), die "einen zweiten Blick auf Sammlungs-werke, die sich mit der Vielfalt sexueller Identitäten, ihrer Wahrnehmung, Bewer-tung und künstlerischer Verarbeitung befassen“, ermöglicht. Sie bildete den Auf-takt einer Reihe, die als nächstes "Frauenbilder" (2021) thematisiert. Im Hinblick auf vormoderne Kunst ist jedoch nicht nur die Themenwahl ungewöhnlich, son-dern auch das Format: Die Ausstellungen werden in die ständige Präsentation im Museum implementiert. Darüber, wie das konkret aussieht, wie es funktioniert und welche Ideen hinter diesem innovativen Konzept stehen, wollen wir mit María López-Fanjul sprechen.

Zoomlink: https://zoom.us/j/91477885048?pwd=SDl4TG4wbW1uMUJvWTBBaTJKQnRyUT09
Meeting-ID: 914 7788 5048; Kenncode: 088161

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Weitere Termine:
Montag, 31. Mai 2021
Montag, 28. Juni 2021

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Eine vorherige Anmeldung zu den Lunchtalks ist nicht notwendig. Zur Teilnahme folgen Sie bitte den Links zu den oben genannten Ankündigungen.

#UlmerVerein #Redebedarf

Call for Articles

CfA: kritische berichte, Heft 1.2022: Phänomen 'Farbe': Ästhetik – Epistemologie – Politik

Deadline: 21. Februar 2021

Call for Articles

Phänomen 'Farbe': Ästhetik – Epistemologie – Politik
kritische berichte, Heft 1, 2022

Herausgeberinnen: Hana Gründler/Florenz, Franziska Lampe/München und Katharine Stahlbuhk/Rom

Ziel dieses Heftes ist es, die mit der Farbe assoziierten Hierarchien und Ideologien kritisch in den Blick zu nehmen und zu untersuchen, welche Konsequenzen aus den häufig westlich determinierten Farbschemen, Theorien und Harmonien resultieren. Das Spektrum der Fragen ist breit und könnte folgende Themenbereiche berühren: Wie gehen wir in der Kunstgeschichte mit den sprachlichen Grenzen der Beschreibung des Phänomens Farbe um? Wie können wir heute, im Bewusstsein der historischen und kulturellen Prägungen, über Farben sprechen? Wie oder wann unterlaufen die mit einzelnen Farben verbundenen Semantiken Veränderungen? Inwiefern werden Farbmetaphern und  -symboliken heutzutage instrumentalisiert? Und daraus resultierend: welche ethischen Implikationen werden bestimmten Farben zugeschrieben? Wie und in welcher Form wird Farbe oder deren Fehlen ideologisch ge- und missbraucht? Und was sind die (machtpolitischen) Dispositive, in denen sich das Urteilen über Farben bewegt? Oder ganz grundlegend gefragt: warum berührt uns Farbe so tiefgreifend?

Den ausführlichen Call for Articles finden Sie hier. Please find the English version of the Call for Articles here

Save the date

Zoom-Tagung #vKG2021

Digitale Erfahrungen und Strategien in der Kunstgeschichte nach einem Jahr Corona-Pandemie
#vKG2021
 
Tagung (Zoom/Miro), 26. – 27. März 2021
 
Das kunsthistorische Arbeiten unter Pandemie-Bedingungen hat das Verhältnis des Fachs zur Digitalität tiefgreifend verändert – bestehende Entwicklungen beschleunigt, Potentiale freigesetzt, aber auch Brüche und Defizite aufgezeigt. Die gemeinsame Tagung des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V., des Ulmer Vereins und des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte sucht ein Jahr nach der ersten pandemiebedingten Schließung der Museen, Universitäten und Forschungsinstitute den Erfahrungsaustausch, lädt zur Reflexion ein und möchte vorhandene und noch zu entwickelnde Strategien diskutieren.
 
Programm und weitere Informationen folgen.
 
AK Digitale Kunstgeschichte
Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften
Verband deutscher Kunsthistoriker

KSK vom 20. bis 23. Mai 2021

99. KSK in Frankfurt am Main/digital

Der 99. Kunsthistorische Studierendenkongress findet in digitaler Form vom 20. bis zum 23. Mai 2021 unter dem Motto Bildproteste statt - die Organisation liegt in den Händen der Fachschaft der Kunstgeschichte-Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Programm und die Anmeldeformalitäten sind unter der folgenden Adresse veröffentlicht: https://www.derksk.org/.

Aktuell läuft der Call for Papers für Vorträge, Workshops und weitere digitale Formate. Deadline für Einreichungen ist der 6. April 2021.


Neuerscheinung

kritische berichte Heft 4.2020

DIS_ABILITIY ART HISTORY

Felix Jäger, Henry Kaap DIS_ABILITY ART HISTORY. Editorial
Bianca Frohne Disability und das Nicht-Sichtbare. Überlegungen zur visuellen Kultur in Mittelalter und Früher Neuzeit
Maggie Bell Reframing Monstrosity as Disability in Early Modern Art and Literature.
Review of Monstrous Kinds: Body, Space, and Narrative in Renaissance Representations of Disability (2019)
Jess Bailey Exhibiting Health and Difference at Henry Wellcome's Historical Medical Museum
Thomas Röske Der lange Weg zur Selbstermächtigung. Kunst von Psychiatrieerfahrenen aus Sicht der Disability Studies
Beate Ochsner "Dismediation". Schnittstellen zwischen Medienwissenschaften und Disability Studies
Kritische Kunstgeschichte und digitaler Wandel: Debattenbeitrag  
Nina Lucia Groß, Magdalena Grüner Coded Gaze & Male Default. 
Feministische Perspektiven auf digitale Kunstgeschichte



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Solidaritätsbekundung

Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften gegen die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes

Der Ulmer Verein bekundet seine Solidarität mit der Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften, die sich gegen eine Bedrohung von Wissenschaft und Lehre durch die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes richtet. Wer die Initiative individuell unterstützen möchte, kann die Petition unterzeichnen:
https://www.openpetition.de/InitiativeGuS

Die Novelle sieht unter anderem eine Reform und Stärkung der Leitungsstrukturen der Hochschulen zu Ungunsten der Hochschul-Gremien vor. Das jahrzehntelang praktizierte Mitspracherecht von Mittelbau und Studierendenschaft steht - so das Gesetz verabschiedet wird - an den Bayerischen Hochschulen auf der Kippe. 
 
(aus dem Brief der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften)
"In Bayern steht aktuell eine tiefgreifende Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes bevor, die für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine erhebliche Gefahr bedeuten könnte, da mit ihr eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt ist und es zu erwarten steht, dass der Verwertungsdruck auf die einzelnen Wissenschaften weiter zunehmen wird.
 
Aus diesem Grund hat sich vor ein paar Wochen die Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften gegründet, die in unterschiedlichen Formaten auf diese Problematik aufmerksam möchte. [...] Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: 
https://www.facebook.com/InitiativeGuS sowie https://initiativegus.wordpress.com/."

Unterstützungsbekundung

Initiativen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

Am 7. März 2019 startete die Kampagne "Entfristungspakt 2019" zur Schaffung von Dauerstellen an Universitäten. Initiatoren sind das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) und die Gewerkschaften GEW und ver.di. Das Bündnis fordert die Entfristung aller aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen. Bereits am 3. Mai 2019 soll über den nächsten Hochschulpakt verhandelt werden. Weitere Informationen finden sich auch der Seite http://frististfrust.net/.

Der Ulmer Verein unterstützt Bündnisaufruf und Petition, die nach Erreichen des Quorums an Regierungsvertreter*innen geschickt werden soll. Hier geht es zur Petition "Frist ist Frust", für die dringend Unterzeichnende gesucht werden: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019.

Zudem machen wir auf weitere lokale Intiativen aufmerksam, die sich ebenfalls mit aktuellen Kampagnen für Entfristungen einsetzen:

 

Bewilligung DFG-Netzwerk

AG Kunsthistorikerinnen vor 1970: Wege – Methoden – Kritiken

Der Ulmer Verein gratuliert den Mitgliedern der AG "Kunsthistorikerinnen vor 1970: Wege - Methoden - Kritiken" für die erfolgreiche Beantragung eines DFG-Netzwerks. Das Netzwerk beginnt ab Herbst 2019 mit einer Laufzeit von 3 Jahren und ist am Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Die Mitglieder des Netzwerks sind:
 
Leonie Beiersdorf, Karlsruhe
Lynn Busch, Bochum
Lee Chichester, Berlin
Burcu Dogramaci, München
Annette Dorgerloh, Berlin
Laura Goldenbaum, Berlin
Henrike Haug, Köln
Luise Mahler, New York
Brigitte Sölch, Stuttgart
Änne Söll, Bochum
Bettina Uppenkamp, Hamburg
Johanna Ziebritzki, Heidelberg
Anja Zimmermann, Oldenburg
 
Das Netzwerk hat eine eigene Homepage unter www.kunsthistorikerinnen.de.
 
Kontakt: kunsthistorikerinnen@gmail.com
Weitere Informationen findet ihr hier.

Erfolgreiche Etablierung eines DFG-Netzwerks

AG Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration

Wir freuen uns mitteilen zu düften, dass aus Mitgliedern der AG KUNSTPRODUKTION UND KUNSTTHEORIE IM ZEICHEN GLOBALER MIGRATION ab dem 1. November 2018 das DFG-Netzwerk

ENTANGLED HISTORIES OF ART AND MIGRATION: FORMS, VISIBILITIES, AGENTS / VERFLOCHTETE GESCHICHTEN VON KUNST UND MIGRATION: FORMEN, SICHTBARKEITEN, AKTEURE

hervorgeht.

Die Mitglieder des Netzwerks sind:

Dr. Catherine Bublatzky (Koordination)
Dr. Buket Altinoba
Prof. Dr. Christiane Brosius
Prof. Dr. Burcu Dogramaci
Prof. Dr. Elke Gaugele
Prof. Dr. Alexandra Karentzos
Dr. Alma-Elisa Kittner
Dr. Franziska Koch
Kerstin Meincke
Prof. Dr. Birgit Mersmann
Prof. Dr. Kerstin Pinther
Dr. Mona Schieren
Dr. Angela Stercken
apl. Prof. Dr. Melanie Ulz
Dr. Kea Wienand. 

Weitere Informationen findet Ihr hier: 

http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/research/hcts-professorships/visual-and-media-anthropology/projects/research-projects/entangled-histories-of-art-and-migration.html

http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/de/aktuelles/nachrichten/detail/m/dfg-funding-for-cathrine-bublatzky.html



Kontakt
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c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
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Unter den Linden 6
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